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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Probleme mit dem Dogsitter


Tara
25.06.2008, 11:26
Neulich war unsere Josy mal wieder übers Wochenende bei meinen Eltern. Trotz Anweisungen für Futterzeiten, Futtermengen und Austeilen von Leckerlis usw. kommt unser Hundi jedes Mal vollgestopft zurück und der nächste Tag ist gelaufen: Beim Gassi hört Josy überhaupt nicht auf Kommandos, knödelt wie ein Elch und ist völlig schlapp, will nur noch seine Ruhe. Das dauert etwa zwei Tage, dann reagiert er wieder "normal". Geht es jemandem von Euch ähnlich, wenn gut meinende Menschen für ein paar Tage Dog Sitting machen? Ich will ja auch kein Streit kriegen oder besserwisserisch sein, wenn die Eltern schon so nett sind und auf ihren "Enkelhund" aufpassen ;-)

Neely
04.07.2008, 14:11
Hallöchen!

ja die eltern meinens halt zu lieb, oftmals zumindest. sag ihnen doch klar das du nicht möchtest, das sie deinen hund so überfüttern, den das ist auch rein aus sicht des hundes nicht gut.

ansonsten solltest du vielleicht einen professionellen dogsitter an lande ziehen, den die wissen wie art und verhaltensgerecht mit dem Hund umgehen, und überfüttert wird er mit sicherheit auch nicht.

liebe Grüsse
Neely

Lamleh-Besitzer
24.03.2009, 09:57
..... was mir Sorgen machen würde!

Da muss man schon ein ernstes Wort mit den Eltern reden, so geht es nicht. Zudem kommt dann meistens dazu, Essen vom Tisch oder in der Küche ab dem Herd geben, rauf auf das Sofa, bellen ist lustig, hochsteigen lieb ... usw. Wenn sie es nicht einsehen, eine Alternative suchen. Solche Macken sind schnell "antrainiert" und müssen mit x-fachem Aufwand wieder "wegtrainiert" werden. Ist äusserst kontraproduktiv und Hunde sollten eine einigermassen gleichbleibende Erziehungsrichtlinie haben.

taemie
25.03.2009, 01:52
ähnlich ist es bei mir. Nur solange mein Hund weiss, was ICH von ihr will und WIE ich es von ihr will, ist es mir eigentlich egal, was meine Eltern mit ihr machen.....

Und glaubt mir, sie weiss es. Zudem sie ist so lauf freutig, dass ich es eigentlich geniesse, wenn sie mal einen faulen Tag machen möchte.....

Also, so lange es keine wirklichen Gesundheitsgefährdende Sachen sind, würde ich es an deiner Stelle gelassen nehmen. Denn gute, geeignete Dogsitter, die dazu auch noch gratis sind, sind echte Mangelware....


Taemie

Muggi
25.03.2009, 23:15
Beneidenswert, Dogsitter in der Familie zu haben *neidischguck*... Ich würde ihnen einfach mal liebevoll auseinandersetzen, dass der Hund nach Besuchen bei ihnen jeweils Bauchweh hat und Probleme mit der Verdauung, sie sollen doch ihm zu liebe einfach nur das geben, was Du ihnen mitgibst;-) Denke, das Wohlergehen des Wuffis liegt ihnen sehr am Herzen und man muss ihnen aufzeigen, dass sie dem Tier mit eine paar Streicheleinheiten mehr den grösseren Gefallen tun, dass die Liebe nicht nur durch den Magen geht;-) Das kriegt Ihr bestimmt hin, oder?

Herzliche Grüsse, das neidische
Muggi ohne Tiersitter;-)

Selima
27.03.2009, 10:36
Ich hatte bislang auch das (Luxus-)Problem, dass mein Wautzi ein bisschen fetter, fauler und gefrässiger war, wenn er ein paar Tage von meinen Eltern gesittet wurde. Das kommt nicht allzu oft vor, aber wenn, wird er dort halt wie ein kleines Enkelkind verwöhnt ;-). Nachdem wir da ein paar üble Überraschungen erlebt haben (Hundi hat sich nachts übergeben und ins Zimmer geknödelt, weil sein "Tank" offenbar so voll war und der "Input" nicht so artgerecht) mache ich das ähnlich wie es Muggi vorschlägt: Selima bekommt jetzt ein "Doggybag" von uns mit, darin befinden sich die Futterration für die entsprechende Zeit, ein paar Leckerlis, Selimas Lieblingsspielzeug und ihre Lieblingsbürste drin ist. Dazu gibt's die Anweisung, dass der Hund mehrmals am Tag gebürstet werden sollte ;-) und natürlich gerne im Wald Gassi geht. So klappt's mittlerweile ganz prima und die Eltern freuen sich immer schon auf ihre Waldspaziergänge mit Hund...