Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Barfen für Hunde - wie geht's richtig?
Habe im Katzenforum gesehen, dass jemand seine Büsi auf reine Frischfleischfütterung umstellen will. Ich hab vor einigen Monaten auch mal den Versuch gestartet, unsere Selima aufs Barfen umzustellen. Auch weil die Tierärztin meinte, das sei besser, weil Hundi so ganz einfach ein paar Gramm abspecken kann und die Analdrüse vom Wautzi dann besser von selbst geleert wird. Meinem Mann wars dann bei der Hitze einfach zu stinkig und zu umständlich. Und ich war ziemlich verunsichert, weil der Hundi in den ersten beiden Wochen der Umstellung ständig Gras gefressen hat, ab und zu Dünnpfiff hatte und ich beim Googeln unterschiedliche und z.T. widersprüchliche Tipps gelesen habe. WElche Fleischsorten? Ob zusätzlich noch Gemüse, KArtoffeln oder Reis zugeben, wenn ja, dann was und in welchem Mischungsverhältnis? Nach acht Wochen habe ich dann entnervt aufgegeben und Selima dann wieder ihr "altes" Rinti aus der Dose gefüttert. Artgerechter wäre es ja schon für Wautzis mit dem Barfen, oder?
Habe im Katzenforum gesehen, dass jemand seine Büsi auf reine Frischfleischfütterung umstellen will. Ich hab vor einigen Monaten auch mal den Versuch gestartet, unsere Selima aufs Barfen umzustellen. Auch weil die Tierärztin meinte, das sei besser, weil Hundi so ganz einfach ein paar Gramm abspecken kann und die Analdrüse vom Wautzi dann besser von selbst geleert wird. Meinem Mann wars dann bei der Hitze einfach zu stinkig und zu umständlich. Und ich war ziemlich verunsichert, weil der Hundi in den ersten beiden Wochen der Umstellung ständig Gras gefressen hat, ab und zu Dünnpfiff hatte und ich beim Googeln unterschiedliche und z.T. widersprüchliche Tipps gelesen habe. WElche Fleischsorten? Ob zusätzlich noch Gemüse, KArtoffeln oder Reis zugeben, wenn ja, dann was und in welchem Mischungsverhältnis? Nach acht Wochen habe ich dann entnervt aufgegeben und Selima dann wieder ihr "altes" Rinti aus der Dose gefüttert. Artgerechter wäre es ja schon für Wautzis mit dem Barfen, oder?
Halo Selima
also ich füttere seit ca. 12 Jahren nur noch selten Fertigfuter.
Mein damals 1o jähriger Schäferhund bekam deine Futterallergie.
Der Tierart meinte damals, ich solle den Hund selbst bekochen. Und zwar: 1/3 Fleisch, 1/3 Gemüse, und 1/3 Teigwaren oder Reis, auch Polenta, oder Kartoffeln seien gut.
Nun habe ich 3 Border Collies und die füttere ich ähnlich, gebe allerdings etwas mehr Fleisch, da diese Hunde irrsinnig Energie verschleudern.
Allerdings koche oder brate ich das Fleisch an, es kann übrigens auch mal Fisch sein.
Dazu gebe ich hin und wieder ein Ei, Hüttenkäse oder Quark.
Beim Barfen gibt man das Gemüse und das Fleisch roh, aber bedenke bitte, dass die meisten Gemüse roh gar nicht richtig verdaut werden können. Man sollte auch bedenken, dass ich Fleisch Keime enthalten sind, die dem Hund auch nicht so gut tun.
Ich hoffe, ich konte Dir etwas helfen.
Viele Grüsse
Jackie
Hi Selima
Wär es eine Alternative nur frisches Fleisch, Fisch oder Molkereiprodukte frisch und der Rest im korrekten Verhältnis in Form eines fleischlosen Futters?
Wir füttern unser Wauz schon länger so, aber auch mit einem Futter das alles enthält. Bei weniger Zeit gibts Trockenfutter und meistens Abends dann teilweise Frisch.
Wir haben uns beraten lassen und sehr viele gute Ratschläge erhalten. Vielleicht hilft Dir dieser Link?
http://www.marengo.ch/Selbstzubereitete_Rationen.html
LG Ueli
Hoi Selina
Ich barfe nun schon meinen zweiten Hund. Lady ist jetzt 9 Monate alt und ich barfe sie seit sie 10 Wochen jung ist. Meine Grundlage zum Barfen ist das Buch "Natural Dog Food". Ich kann es zum Einstieg ins Barfen nur empfehlen. Dort steht alles detailliert beschrieben, was Hunde brauchen und was nicht geeignet ist.
Liebe Grüsse
Marianne
Hallo Selima!
Ich hatte sehr lange ein Berner Sennenhund ca.40 kg. Ihm habe ich immer nur Trockenfutter gegeben - Pedigree und ich habe da immer noch ein Apfel oder eine Karrotte reingeraffelt- hat ihm geschmeckt. Auch ich habe zuerst für ihn gekocht, wurde aber zu umständlich für mich also bin ich auf Trockenfutter umgestiegen.Pedigree mocht er sehr. Liebe Grüsse Maili
Halo Selima
Beim Barfen gibt man das Gemüse und das Fleisch roh, aber bedenke bitte, dass die meisten Gemüse roh gar nicht richtig verdaut werden können. Man sollte auch bedenken, dass ich Fleisch Keime enthalten sind, die dem Hund auch nicht so gut tun.
Ich hoffe, ich konte Dir etwas helfen.
Viele Grüsse
Jackie
Hallo Selima
Was Jackie oben schreibt, ist leider nicht ganz korrekt. Natürlich enthält rohes Fleisch Keime, aber die Magensäure von Hunden ist 10x schärfer als die von uns Menschen und darum kann ein Hund sogar Aas (inkl. Keime) problemlos verdauen! Zum Gemüse: es ist richtig, dass rohes Gemüse und Obst nicht richtig verdaut werden kann, darum püriert man es beim Barfen. Denn sobald die Zellwände vom Gemüse, Obst und Salat zerstört sind, kann der Hund die wichtigen Vitamine und Mineralien verdauen und verwerten.
Wichtig ist: Rohes Fleisch und rohes, püriertes Gemüse soll man nie mit Gekochtem (Reis, Nudeln, Kartoffeln usw.) zusammen füttern! Das führt zu Blähungen, Durchfall usw. Wenn Du also Deinen Hund nicht getreidefrei ernähren möchtest, solltest Du Mahlzeiten mit Gekochtem immer getrennt füttern, also z.B. rohes morgens und gekochtes abends...
Lady bekommt zwei Mahlzeiten pro Woche fleischlos, d.h. sie bekommt gekochte Kartoffeln mit Quark. Diese Mahlzeiten bekommt sie abends und das rohe Fleisch mit Gemüsematsch morgens.
Liebe Grüsse
Marianne
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