Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : heulen im Auto
namenlos
15.09.2009, 12:33
wer kann mir helfen mein kleiner Chihuahua 4jahre jung heult im Auto die ganze Zeit möchte ihm nicht immer Tabletten zum beruhigen geben, er hatte beim Vorbesitzer ein schlechtes Erlebniss wurde zum Auto raus geworfen habe ihn jetzt 2 jahre wer kann mir helfen damit er die angst verliert und beim Autofahren nicht mehr leiden muss. danke
Dipl.Tierpsychologe/Hunde
16.09.2009, 15:17
Da hilft Verhaltenstherapie: Operantes Gegenkonditionieren. Wenn er aber das Heulen seit zwei Jahren macht, hat sich dies bereits so konsolidiert, dass dies höchstwahrscheinlich nur mit einem Verhaltensberater/in geht. Parallel muss mit einer Skill-Therapie gearbeitet werden.
Was mich schockiert ist, dass so wie es sich liest, bis heuer man sich das leben einfach machte und den Hund abfüllte. Schade dass Tierärzte da mitmachen, ich hätte es begrüsst, wenn der Tierarzt da an einen Verhaltensberater überwiesen hätte; oder waren das Tabletten freiverkäuflich aus der Apotheke?
Ob es Angst ist, oder stressinduziert, lässt sich nur nach einer Verhaltensanalyse und Bedingungsanalyse sagen....
www.vdtt.org
www.vieta.ch
www.stvv.ch
namenlos
17.09.2009, 11:43
danke für den Rat ich gebe meinem Hund die Tabletten nur wenn wir weiters weg fahren länger als 3 Std. und das kommt selten vor, 1 bis 2 mal im Jahr, kürzere Strecken versuche ich ihn mit Worten zu beruhigen, was leider nicht klappt auch auf den schoss sitzen bringt nichts, habe heute morgen einer Tierpsychologin angerufen kann schon nächste Woche zu ihr, mir geht es allein um den Hund damit er im Auto nicht leiden muss und weg geben möchte ich ihn auch nicht immer wenn wir mal verreisen
Dipl.Tierpsychologe/Hunde
17.09.2009, 12:24
Mit Worten beruhigen wird nicht viel bringen, da die Handlungsbereitschaft fehlt. Verstärkend wirkt der Beruhigungsversuch auch nicht, da der Hund in dieser Situation nicht Aufmerksamkeit will, sondern raus aus dem Auto; was aber sein könnte, dass er merkt, Heuelen = Aufmerksamkeit und dadurch vermehrt heult, dann aber ändert sich die Motivation des Verhaltens. Einzig verstärkend wäre, wenn der Hund raus darf nachdem er heult, so lernt er: Laut heulen und ich kann raus. Also wäre es sinnvoll, mit Entspannungstraining ausserhalb zu beginnen, Gegenkonditionierung anzuwenden und den Hund fordern, aber nicht überfordern dass er anfängt zu bellen.
Toi toi toi euch beiden....
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