Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hund stinkt
Unsere Hündin ist 10 1/2 Jahre alt. Bisher hat sie nie gestunken. Jetzt geht ein penetranter süsslicher Geruch von ihr aus. Bis jetzt haben wir nicht herausgefunden woher der stammt. Wir haben nichts geändert was das Futter anbelangt. Auch sonst nichts das ihr Leben anbelangt. Sie hat Trockenfutter für Senioren. Was Könnte die Ursache sein?
Unsere Hündin ist 10 1/2 Jahre alt. Bisher hat sie nie gestunken. Jetzt geht ein penetranter süsslicher Geruch von ihr aus. Bis jetzt haben wir nicht herausgefunden woher der stammt. Wir haben nichts geändert was das Futter anbelangt. Auch sonst nichts das ihr Leben anbelangt. Sie hat Trockenfutter für Senioren. Was Könnte die Ursache sein?
Hallo Quina
es gibt natürlich sehr viele Gründe, weshalb ein Hund stinken kann.
Kommt denn der Geruch aus dem Fell, aus dem Maul?
Badet sie viel? Wennja, wie ist das Wassr?
Stinkt sie beispielsweise nur an schwülen Tagen?
Erst wenn man genauere Umstände kennt, kann man die Ursache evtl. herausfinden.
Bitte schicke doch noch etwas genauere Angaben.
Viele Grüsse
Jackie
Dr. Chantal Ritter
29.07.2008, 12:32
Der Hauttalg ist der Geruchsträger des Hundefells. Für das geschilderte Problem gibt es deshalb verschiedene Lösungsansätze:
- Bei „plötzlich“ übel riechenden Hunden kann die Fettquelle im Futter gewechselt worden sein (z.B. Rindertalg anstatt Hühnerfett). Beide Fettarten werden in der Regel als „tierische Fette“ deklariert. Gleiche Deklaration bedeutet aber nicht immer gleiche Futterzusammensetzung! Reagiert Ihre Hündin auf eine Fettart, so „riecht“ sie unangenehm. Um herauszufinden, ob dies die Ursache bei Ihrem Hund ist, könnten Sie einen Futterwechsel auf ein Haut und Fell schonendes Futter vornehmen – Ihr Tierarzt führt sicher entsprechende Produkte - oder aber ca. 2 Monate lang selber kochen.
-Hautveränderungen können ebenfalls unangenehm riechen. Gerade Allergiker verändern ihren Geruch in der Allergiezeit. Beachten Sie diesbezüglich bitte, dass selbst im Alter noch bislang unbekannte allergische Reaktionen auftreten können. In einem solchen Fall wäre eine Abklärung bei Ihrem Tierarzt angezeigt. Allenfalls liesse sich das Problem auch wie oben beschrieben durch einen Futterwechsel lösen.
-Innere Erkrankungen, die zu einem veränderten Stoffwechsel führen, können Hunde „stinken“ lassen. Als Beispiel sei die Schilddrüsenunterfunktion erwähnt. Gerade solche Hunde plagen dann zusätzlich Hautprobleme. In diesem Fall wäre eine tierärztliche Abklärung zu empfehlen, damit das eigentliche Problem angegangen werden kann.
-Langes Fell (hinter den Ohren, an den Hinterbeinen) riecht bei häufigem Baden im Sommer wie „nasse Wäsche, die liegengeblieben ist“. Abhilfe schafft gezieltes Abtrocknen nach dem Baden oder das Abschneiden der Haare.
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